Insolvenz

Das in Deutschland an die Stelle des früheren Konkursverfahrens getretene gerichtliche Insolvenzverfahren dient der angemessenen forderungsanteiligen Befriedigung von Gläubigern aus den noch verbliebenen Vermögenswerten des insolventen Schuldners. Die Verfahrensregelungen finden sich in der Insolvenzordnung. Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, die Gläubiger in ihrer Gesamtheit bestmöglich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird (Zerschlagung) oder eine Sanierung mit Hilfe eines Insolvenzplans durchgeführt wird, so dass die Schuldner von den Erträgen des sanierten Unternehmens teilweise befriedigt werden können. Dem redlichen Schuldner kann - soweit er privat für die Unternehmensschulden haftet - zusätzlich die sogenannte Restschuldbefreiung gewährt werden. Informationen dazu erhalten Sie in Ihren IHK und Handwerkskammer StarterCentern.

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